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26.06.2024 | Originalien | Praxis und Beruf | Rheumatologie | Ausgabe: 2024–2

Ärztliches Denken – ärztliche Denkfehler

Wie lassen sich Fehldiagnosen reduzieren?

Zeitschrift: Rheuma Plus > Ausgabe: 2024–2

Autoren: Dr. Mat­thias Janneck

Zusammenfassung

Ärztliche Fehler treten vor allem während des Prozesses der Diagnosestellung und bei der Interpretation von diagnostischen Tests auf. Eine Diagnose kann entweder über eine Mustererkennung oder durch analytisches Denken (systematische Differenzialdiagnose) gestellt werden – im Alltag wird allerdings fast ausschließlich die sehr schnelle und effektive Mustererkennung benutzt. Problematisch hierbei ist, dass sich Krankheiten häufig nicht typisch bzw. lehrbuchhaft präsentieren, in diesen Situationen ist das menschliche Gehirn anfällig für systematische Denkfehler. Die klinisch wichtigsten Denkfehler sind die zu frühzeitige Festlegung auf eine Verdachtsdiagnose („premature closure“), die fehlende Würdigung von Befunden, die gegen die Verdachtsdiagnose sprechen („confirmation bias“) und die subjektiv verzerrte Vorstellung von Krankheitswahrscheinlichkeiten („availability bias“).

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Über diesen Artikel

Titel: Ärztliches Denken – ärztliche Denkfehler

Publikationsdatum: 26.06.2024

Verlag: Sprin­ger Vienna

Autor*innen: Dr. Mat­thias Janneck

DOI: https://doi.org/10.1007/s44332-024-00022-z

Zeitschrift: Rheuma Plus / Rheumatologie – Rhumatologie – Reumatologia – Rheumatology

Veröffentlicht in: Ausgabe: 2024–2

Print ISSN: 3004–9253

Elektronische ISSN: 3004–8931

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.