Eine rein auf die Synovitis ausgerichtete Therapie scheint bei dieser aggressiven Form der Hand-Osteoarthrose nur wenig effektiv zu sein. Daher rücken Therapien in den Fokus, die am subchrondralen Knochen ansetzen.
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Kongressnachlese – EULAR 2025
Chimäre-Antigen-Rezeptor (CAR)-T-Zellen werden zunehmend auch bei therapierefraktärer Rheumatoider Arthritis erprobt. Neuerdings werden sie so konstruiert, dass sie vor Ort als Fabrik für therapeutische AntiZytokin-Antikörper fungieren.
Die entzündlich-rheumatische Erkrankung, aber auch deren vorherige Behandlung, können die Therapie einer Osteoporose erschweren. Beispielhaft wird dies an der diffusen kutanen Systemische Sklerose und Methotrexat-Osteopathie deutlich.
Mit ihrer klinischen Heterogenität stellt die rheumatoide Arthritis hohe Anforderungen an die Therapieentscheidung – insbesondere, wenn Methotrexat allein für die Behandlung nicht ausreicht, Biologika aber noch nicht infrage kommen. Wie effektiv alternative basistherapeutische Strategien sind, wurde beim EULAR-Kongress 2025 in Barcelona diskutiert.
Wenn unter Methotrexat die Leberwerte ansteigen, wird das rasch der Hepatotoxizität des Medikaments zugeschrieben. Tatsächlich haben diese Menschen aber meist eine Fettleber bei metabolischem Syndrom.
Die inzwischen grosse Vielfalt an Therapieoptionen bei der Psoriasis-Arthritis ist grundsätzlich zu begrüssen, stellt Behandelnde im Hinblick auf die Therapiestrategie aber auch vor Herausforderungen.
Um bei schwer behandelbarer und speziell bei polyrefraktärer Rheumatoider Arthritis hilfreiche Therapieentscheidungen treffen zu können, ist es wichtig, zu klären, ob weiterhin Entzündungen da sind. Sie können auch Folge einer Autoinflammation sein.
Über das autoinflammatorische Still-Syndrom ist noch immer wenig bekannt. In den aktuellen EULAR-Empfehlungen wird nicht nur die klinische Präsentation präzisiert, sondern auch der frühe Einsatz von Biologika betont. Neue Erkenntnisse zu Komplikationen wie dem Makrophagen-Aktivierungssyndrom und der pulmonalen Beteiligung erweitern das Verständnis der komplexen Erkrankung.
Die Bildgebung ist und bleibt ein grosses Thema bei der axialen Spondyloarthritis (axSpA) – zum einen in der Diagnose der axSpA, zum anderen in der Differentialdiagnose einer axialen Beteiligung bei der Psoriasis-Arthritis.
Kaum eine Erscheinung des systemischen Lupus erythematodes verunsichert so wie der neuropsychiatrische Lupus. Am besten nähert man sich diesem Krankheitsbild so, als wäre kein SLE vorhanden.
Um einen Morbus Behçet von anderen Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik abzugrenzen, lohnt sich mitunter eine Dopplersonografie der Vena femoralis communis. Bei Behçet-Syndrom ist ihre Wand oft verdickt.
Das häufige Zusammentreffen von Adipositas und Rheuma ist keine unbedeutende Zufallsbegegnung. Fettgewebe im Übermass unterhält ein proinflammatorisches Milieu. Das bremst auch den Therapieerfolg.
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