B-Zell-gerichtete Therapien in der Rheumatologie
Exemplarisch dargestellt anhand der Behandlung idiopathischer inflammatorischer Myopathien
Zeitschrift: Rheuma Plus > Ausgabe: 2026-1
Autoren: Dr. med. Katharina Rose, Dr. med. Christian Lechtenböhmer, Priv. Doz. Dr. med. Christof Iking-Konert
Zusammenfassung
Idiopathische inflammatorische Myopathien (IIM) sind seltene, aber potenziell (lebens)bedrohliche Erkrankungen. Eine interdisziplinäre Abklärung und Behandlung sollten immer erfolgen. Zugelassene Substanzen gibt es kaum, und ein relevanter Anteil der Patienten spricht nicht ausreichend auf konventionelle Therapien an. B‑Zell-gerichtete Therapien – i. d. R heute noch Rituximab – haben sich in der Rheumatologie und der Behandlung der IIM als effektive und meist gut verträgliche Substanzen etabliert. Besonders relevant ist der Einsatz bei Myositis-assoziierter Lungenbeteiligung und/oder therapierefraktären Myositiden. Heute stehen neue zielgerichtete Anti-CD20-, Anti-CD19- oder Anti-CD38-Antikörper in der Immunologie zur Verfügung und werden derzeit auch experimentell bei IIM eingesetzt. In diesem Fallbericht stellen wir einen Patienten mit einer therapierefraktären Myositis bei einem Jo-1-Syndrom vor und diskutieren moderne B‑Zell-gerichtete Therapien im Kontext der verfügbaren Literatur.Über diesen Artikel
Titel: B-Zell-gerichtete Therapien in der Rheumatologie
Publikationsdatum: 10.02.2026
Verlag: Springer Vienna
Autor*innen: Dr. med. Katharina Rose, Dr. med. Christian Lechtenböhmer, Priv. Doz. Dr. med. Christof Iking-Konert
DOI: https://doi.org/10.1007/s44332-026-00107-x
Zeitschrift: Rheuma Plus / Rheumatologie – Rhumatologie – Reumatologia – Rheumatology
Veröffentlicht in: Ausgabe: 2026-1
Print ISSN: 3004-9253
Elektronische ISSN: 3004-8931
