Auf Basis der gegenwärtigen Evidenz empfehlen wir GLP-1RA als bevorzugte Therapie bei Typ-2-Diabetes gleichzeitig mit MASLD einzusetzen, da sie neben der glykämischen Kontrolle auch positive Effekte auf Leberkomplikationen zeigen, einschliesslich potenzieller HCC-Prävention. In den USA sind GLP-1RA neben der Behandlung von T2DM und Adipositas nun auch für die MASH zugelassen. In Europa und ...
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Featured Gastroenterologie
Die Leberchirurgie spielt eine zentrale Rolle in der interdisziplinären Versorgung von Patienten mit Lebererkrankungen, insbesondere im onkologischen Kontext. Der folgende Beitrag bietet einen Überblick über die historischen Entwicklungen, modernen Indikationen, chirurgischen Techniken und zukünftigen Trends in der Leberchirurgie. Ein besonderer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit zwischen ...
Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) ist eine häufige Erkrankung, deren Diagnose im Einzelfall in Ermangelung eines diagnostischen Goldstandards schwierig sein kann. In der klinischen Praxis kann man häufig zunächst auf eine Diagnostik verzichten und probatorisch behandeln. Bei Patienten, bei denen die konservative Therapie der Refluxbeschwerden nicht greift oder bei denen eine ...
Bei chronischen Durchfällen ist der Ausschluss einer mikroskopischen Colitis ein wichtiger Teil der koloskopischen Abklärung. Die Krankheit löst wässrige, teils schwere Durchfälle aus und kann die Lebensqualität entscheidend minimieren. Die mikroskopische Colitis tritt typischerweise bei Frauen über dem 50. Lebensjahr auf, aber nicht nur. Nikotin und NSAR können eine Rolle spielen. Eine ...
Die Behandlung der Adipositas hat mit Inkretin-basierten Therapien wie GLP-1- und GIP/GLP-1-Agonisten einen bedeutenden Fortschritt erfahren. Diese Therapien zeigen beeindruckende Erfolge in der Gewichtsreduktion und adressieren Adipositas als multifaktorielle Erkrankung mit genetischen, psychologischen und soziokulturellen Ursachen. Adipositas wird heute als eigenständige Krankheit mit ...
Das Erscheinungsbild und die Behandlung der Divertikulitis variieren je nach Schweregrad und Zustand des Patienten. Wünschenswert ist eine interdisziplinäre Beurteilung der Patienten, in der zwischen konservativen und operativen Behandlungsansätzen unterschieden wird. Eine Divertikulitis entsteht durch Entzündungen der vor allem im linksseitigen Kolon gelegenen Divertikel und ist eine ...
Die Darmkrebsvorsorge wird noch stets zu wenig genutzt, wobei sich viele ausserhalb von Programmen screenen lassen. Dabei werden bevorzugt gesundheitsbewusste, gut situierte Leute fast ausschliesslich koloskopiert. Wir können aber nicht alle koloskopieren. Dies zeigen die langen Wartezeiten selbst zur Abklärung eines positiven immunchemischen Stuhltests auf Blut (FIT). Viele haben ein ...
Das kolorektale Karzinom (KRK) ist in der Schweiz die dritthäufigste Karzinomart. In rund 25 % aller Neuerkrankungen besteht eine positive Familienanamnese. Ätiologisch kann zwischen dem familiären (fKRK) und dem erblichen KRK (eKRK) im engeren Sinne unterschieden werden. In der Mehrheit der Fälle liegt das fKRK ohne Nachweis einer pathogenen Keimbahnmutation in einem definierten Gen vor. ...
Es ist nicht nur die intraabdominelle Verdrängung durch den Fetus, die Schwangeren sauer aufstösst. Verschiedene andere Faktoren prädisponieren in der Schwangerschaft für Refuxbeschwerden. Eine Symptomlinderung ist möglich.
Die Ergebnisse der ATLANTIS-Studie unterstützen die Verwendung von niedrig dosiertem Amitriptylin als sichere und wirksame Zweitbehandlung bei Reizdarmsyndrom in der Primärversorgung. Allgemeinmediziner sollten Amitriptylin bei Patienten mit Reizdarmsyndrom in Betracht ziehen, die nicht ausreichend auf Erstbehandlungen ansprechen. Eine angemessene Unterstützung bei der Anpassung der ...
Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine chronische Erkrankung des Verdauungstrakts mit oft jahrzehntelanger Chronizität. Gleichzeitig ist die Therapie besonders anspruchsvoll, weil ein Behandlungserfolg häufig eine Kombination medikamentöser und nichtmedikamentöser Maßnahmen erfordert. Die Pathomechanismen des RDS sind erst in Ansätzen aufgeklärt, entsprechend fehlen kausal wirksame Therapien ...
Dieser Übersichtsartikel bietet eine umfassende Darstellung der Diagnostik von Leberzysten, mit besonderem Fokus auf die Rolle des Ultraschalls als primäres bildgebendes Verfahren. Leberzysten sind häufige Befunde, die in der klinischen Praxis auf eine Vielzahl von Ätiologien zurückzuführen sein können, von benignen einfachen Zysten bis hin zu komplexeren und potenziell gefährlichen ...
Zöliakie ist als eine durch Gluten als Krankheitstrigger induzierte Autoimmunerkrankung inzwischen gut in der Inneren Medizin etabliert. Fraglos genauso gut etabliert ist die glutenfreie Diät als bislang einzig anerkannte Therapie der Zöliakie. Diese bietet in ihrer Durchführung allerdings einige Fallstricke, auf die im vorliegenden Beitrag eingegangen wird. Zudem werden aktuelle ...
Mit 191 Operationen pro 100.000 Einwohner jährlich ist die Cholezystektomie eine der häufigsten Operationen in der Schweiz. Die richtige Indikationsstellung ist zum Teil die grössere Herausforderung als der Eingriff selber. Bei asymptomatischer Cholezystolithiasis ist die Indikation nur in speziellen Situationen gegeben, wie bei der Porzellangallenblase, bei grossen Gallensteinen > 3 cm, bei ...
Bei Patientinnen ohne Vorerkrankungen der Leber können während der Schwangerschaft Störungen der Leberfunktion relativ häufig vorkommen. Diese sind zum Teil spezifisch (Hyperemesis gravidarum, intrahepatische Cholestase der Schwangerschaft, akute Fettlebererkrankung der Schwangerschaft) oder unspezifisch (virale Hepatitiden, alkoholische Hepatitis, Autoimmun- oder metabolische Erkrankungen ...
Der Ultraschall des Darms ist eine vielseitig einsetzbare bildgebende Untersuchung in Notfallsituationen, aber auch zum Monitoring des Therapieerfolgs bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Der Vorteil des Darmultraschalls ist seine einfache Verfügbarkeit. Zudem ist keine Vorbereitung der Patient(inn)en notwendig. Zur Beurteilung der Darmwand ist es sogar von Vorteil, wenn die ...
Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) ist mit einer Prävalenz von bis zu 25 % in Ländern mit hohem Lebensstandard eine Volkskrankheit. Die Therapie mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) ist die Behandlung der ersten Wahl, führt aber nur bei etwa 60 % der Patienten zu vollständiger Beschwerdefreiheit, zudem besteht bei manchen Patienten die Sorge um unerwünschte Nebenwirkungen bei ...
Komplementärmedizinische Therapien werden von Patienten mit gastrointestinalen Beschwerden, insbesondere bei Patienten mit Reizdarmsyndrom („irritable bowel syndrome“, IBS) und bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED), häufig verwendet. Im Gegensatz zum großen Interesse der Patienten ist das Wissen über solche Therapien bei vielen Gastroenterologen, wahrscheinlich ...
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