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Andrologie

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Assistierte Fertilisation

Ungewollte Kinderlosigkeit ist ein ernst zu nehmendes Problem. Für viele Paare stellt der Wunsch nach einem Kind einen zentralen Lebensinhalt dar. Gemäss der „World Health Organisation“ (WHO) liegt eine Sterilität vor, wenn trotz regelmässigem und ungeschütztem Geschlechtsverkehr nach 1 Jahr noch keine Schwangerschaft eingetreten ist. Die Prävalenz variiert je nach Land. Es wird geschätzt, ...

Die Varikozele – Wann und wie soll behandelt werden?

Die Varikozele betrifft ca. 11–15 % aller erwachsenen Männer, die Inzidenz bei einer primären bzw. sekundären Infertilität liegt sogar bei 35 % bzw. bis zu 80 %. Aufgrund anatomischer Gegebenheiten treten 90–95 % aller Varikozelen linksseitig auf. Eine Behandlung ist lediglich bei einer klinisch relevanten Varikozele mit Auftreten von Schmerzen/Schwellung/Diskomfort, ggf. in Kombination mit ...

Das akute Skrotum

Das „akute Skrotum“ ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen der Skrotalregion. Definierend sind plötzlich auftretende Schmerzen, Rötung und Schwellung im Bereich des Skrotums, meist einseitig. Zudem können die lokalen Beschwerden von Allgemeinsymptomen wie Übelkeit und Erbrechen begleitet sein. Als Ursache können mechanische, entzündliche, tumoröse oder traumatische Prozesse in ...

Blickdiagnose Urologie

Es erfolgte die hausärztliche Zuweisung in unsere urologische Sprechstunde aufgrund einer schmerzhaften Hodenschwellung beidseits. Der 63-jährige Patient berichtete, seit etwa 1 Jahr an einer progredienten beidseitigen Hodenschwellung zu leiden. Diese sei initial ohne weitere Beschwerden aufgetreten, mit zunehmender Grösse seien nun jedoch ziehende Schmerzen vorhanden, welche an Intensität ...

Männliche Infertilität – eine interdisziplinäre Herausforderung

Eine ungewollte Kinderlosigkeit betrifft bis zu 15 % der Paare mit steigender Tendenz. Gemäss WHO („World Health Organisation“) spricht man von Infertilität, wenn ein Paar trotz regelmässiger sexueller Aktivität und Verzicht auf Kontrazeption innert 12 Monaten keine spontane Schwangerschaft erzielen kann. Die Gründe sind vielschichtig und bedürfen einer genauen Abklärung sowohl des ...

Ageing Male – wann hilft die Testosteronsubstitution?

Änderungen des Hormonhaushaltes begleiten die Frau wie den Mann ein Leben lang. Beim Mann nimmt die Androgenproduktion mit dem Alterungsprozess zwar ab, wodurch Symptome auftreten können. Das Vorhandensein klinischer Beschwerden mit nachgewiesenem Mangel an Testosteron stellt nach entsprechender urologischer Untersuchung und kardiologischer Kontrolle die Indikation zur ...

Impotenz – Therapieoptionen 2019

Die erektile Dysfunktion (ED) ist die am häufigsten therapierte Sexualstörung. Die Ätiologie der ED kann in eine organische und nichtorganische unterteilt werden. Ersterer gehören hormonelle, vaskuläre, endokrine, iatrogene als auch pharmakologische und toxikologische Ursachen an. Nichtorganische Ursachen beinhalten unter anderem Depression, Versagensängste sowie ...

Testosteron – Benzin für den Mann?

Gibt es die Andropause beim Mann? Sicher ist, dass der Testosteronwert kontinuierlich ab einem gewissen Alter abfällt: Ab dem 40. Lebensjahr beträgt diese Reduktion rund 1 %; umgekehrt steigt das sexualhormonbindende Globulin (SHBG) langsam an. Ein Charakteristikum des älter werdenden Mannes ist die langsame Sarkopenie verbunden mit einem langsam steigenden Körperfettanteil ...

Infertilität des Mannes

Weltweit sind von allen sexuell aktiven Paaren bis zu 15% unfruchtbar. Ein rein männlicher Faktor ist in etwa 20% der Fälle verantwortlich. Jedoch trägt er in weiteren 30–40% in Kombination mit den weiblichen Faktoren zu einer Kinderlosigkeit bei. Das Ziel der männlichen Abklärung durch den Urologen/Andrologen ist es, die möglichen zugrunde liegenden Ursachen zu diagnostizieren und, wenn ...

Pubertas tarda und Hypogonadismus

Das verspätete Einsetzen der Pubertät ist definiert als das Ausbleiben des Hodenwachstums bei Jungen oder der Brustentwicklung bei Mädchen 2–2,5 Standardabweichungen (SD) später als das Durchschnittsalter. Die häufigste Ursache ist eine konstitutionelle Entwicklungsverzögerung. Die Ursache dafür ist unbekannt, meist liegt eine positive Familienanamnese vor ...