10.06.2025 | Journal Club | Gastroenterologie | Ausgabe: 2025–2
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CD19 als Gamechanger bei IgG 4‑assoziierter Erkrankung: Erwartungen an Inebilizumab und Ergebnisse der ersten randomisierten kontrollierten Studie
Zeitschrift: Schweizer Gastroenterologie > Ausgabe: 2025–2
Autoren: PD Dr. Dr. med. Michael Doulberis, Prof. Andreas E. Kremer, MD, MHBA, PhD
Zusammenfassung
Die mit Immunglobulin G der Subklasse 4 assoziierten Erkrankungen (IgG 4-RD) sind eine Gruppe seltener und zunehmend beachteter rezidivierender Autoimmunstörung, die zahlreiche Organe befallen kann. Pathophysiologisch ist für die IgG 4-RD eine Überproduktion von IgG 4-sezernierenden Plasmazellen kennzeichnend und histologisch eine typische Triade aus dichten lymphoplasmozytischen Infiltraten, einer obliterativen Phlebitis und einer storiformen Fibrose. Gelegentlich kann histologisch auch eine Eosinophilie beobachtet werden. Die o. g. Infiltrate sind hauptsächlich durch polyklonale Populationen von T‑ und B‑Lymphozyten und durch IgG 4-produzierende Plasmazellen charakterisiert. Obwohl die IgG 4-Werte im Serum bei der Mehrheit der Patienten erhöht sind, ist dies keine notwendige Voraussetzung für die Diagnose.Über diesen Artikel
Titel: CD19 als Gamechanger bei IgG 4‑assoziierter Erkrankung: Erwartungen an Inebilizumab und Ergebnisse der ersten randomisierten kontrollierten Studie
Publikationsdatum: 10.06.2025
Verlag: Springer Vienna
Autor*innen: PD Dr. Dr. med. Michael Doulberis, Prof. Andreas E. Kremer, MD, MHBA, PhD
DOI: https://doi.org/10.1007/s43472-025-00170-z
Zeitschrift: Schweizer Gastroenterologie / Gastroentérologie suisse – Gastroenterologia svizzera
Veröffentlicht in: Ausgabe: 2025–2
Print ISSN: 2662–7140
Elektronische ISSN: 2662–7159
