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18.02.2026 | Orthomolekulare Medizin | Gynäkologie | Gynäkologische Endokrinologie | Magen-Darm Trakt | Ausgabe: 1/​2026

Den Darm jung halten – das ungelöste Rätsel um die Mikroökologie

Zeitschrift: Journal für Gynäkologische Endokrinologie > Ausgabe: 1/​2026

Autoren: Dr. Uwe Peters

Zusammenfassung

Dieser Artikel beleuchtet, warum trotz grosser wissenschaftlicher Fortschritte im Bereich der Mikrobiota langfristige therapeutische Erfolge nur selten erzielt werden. Sowohl die ökologische und evolutionäre Dynamik des Darmmikrobioms wird dafür näher betrachtet als auch die Herausforderungen, die dadurch bei Diagnostik und therapeutischer Modulation folgen. Monokausale Ansätze scheinen kaum geeignet, ein hochkomplexes Ökosystem wie den Darm gezielt zu beeinflussen. Neben Pro- und Präbiotika rücken deshalb zunehmend Postbiotika, bakterielle Signalwege, epigenetische Mechanismen und neue Konzepte wie Orthobiotika in den Fokus, vor allem angewendet in Kombination. Die Bedeutung metabolischer Marker, der Zytokinanalytik und der räumlichen Organisation des Mikrobioms für diagnostische und therapeutische Entscheidungen ist dabei eine vielversprechende Ergänzung. Die Notwendigkeit multimodaler, regulativ wirkender Therapiestrategien scheint zwar der einzig sinnvolle Weg zu langfristigem Erfolg zu sein, die Möglichkeiten und Werkzeuge dafür sind heute jedoch umfangreicher denn je.

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Über diesen Artikel

Titel: Den Darm jung halten – das ungelöste Rätsel um die Mikroökologie

Publikationsdatum: 18.02.2026

Verlag: Sprin­ger Vienna

Autor*innen: Dr. Uwe Peters

DOI: https://doi.org/10.1007/s41975-026-00436-y

Zeitschrift: Journal für Gynäkologische Endokrinologie / Revue de Endocrinologie Gynécologique

Veröffentlicht in: Ausgabe: 1/​2026

Print ISSN: 1995–6924

Elektronische ISSN: 2520–8500

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.