15.05.2024 | Schon gewusst...? | Gynäkologische Endokrinologie | Klimakterium und Menopause | Ausgabe: 2/2024
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Frühe Menopause und prämature Ovarialinsuffizienz sind mit einem erhöhten Demenzrisiko assoziiert
Zeitschrift: Journal für Gynäkologische Endokrinologie > Ausgabe: 2/2024
Autoren: Prof. Dr. Petra Stute
Zusammenfassung
Das Ziel des vorliegenden systematischen Reviews und Meta-Analyse war es, den Zusammenhang zwischen natürlicher oder chirurgischer früher Menopause (Early Menopause, EM) bzw. Prämaturer Ovarialinsuffizienz (POI) und dem Risiko für Demenz zu untersuchen. EM ist definiert als das Eintreten der Menopause zwischen 40 und 45 Jahren (Prävalenz ca. 5–10 %). POI ist definiert als das Eintreten der Menopause vor 40 Jahren (Prävalenz ca. 1 %). Es wurden nur Englisch-sprachige Studien (Kohorten‑, Fall-Kontroll- und Querschnittsstudien) eingeschlossen, die Frauen mit EM/POI und solchen im normalen Alter bei der Menopause (> 45 Jahre) miteinander verglichen. Ausgeschlossen wurden Studien, die keine Kontrollgruppe hatten oder auch prä- und perimenopausale Frauen berücksichtigten. Zudem wurden Studien mit Frauen mit genetischen Syndromen (z. B. Turner-Syndrom) oder Endokrinopathien wie dem PCOS ausgeschlossen. Endpunkt war eine Demenz, unabhängig von der Ursache bzw. Pathogenese.Über diesen Artikel
Titel: Frühe Menopause und prämature Ovarialinsuffizienz sind mit einem erhöhten Demenzrisiko assoziiert
Publikationsdatum: 15.05.2024
Verlag: Springer Vienna
Autor*innen: Prof. Dr. Petra Stute
DOI: https://doi.org/10.1007/s41975-024-00350-1
Zeitschrift: Journal für Gynäkologische Endokrinologie / Revue de Endocrinologie Gynécologique
Veröffentlicht in: Ausgabe: 2/2024
Print ISSN: 1995–6924
Elektronische ISSN: 2520–8500
