11.08.2025 | Menopause | Gynäkologie | Ausgabe: 3/2025
Open Access
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) zur Behandlung von vasomotorischen Beschwerden (VMS) in den Wechseljahren
Zeitschrift: Journal für Gynäkologische Endokrinologie > Ausgabe: 3/2025
Autoren: Janine von Arx
Zusammenfassung
Die aktuelle Studienlage zeigt, dass KVT wirksam zur Linderung von Hitzewallungen eingesetzt werden kann. Zudem konnten auch einzelne KVT-Komponenten wie Achtsamkeitstraining (MBSR), angewandte Entspannung (AR) und progressive Muskelrelaxation (PMR) positive Effekte zeigen, die auch langfristig erhalten blieben. Neben der Reduktion von VMS konnte gezeigt werden, dass KVT auch Schlafstörungen, depressive Symptome, Angst und Stress verbessert und dadurch die Lebensqualität steigert. Gruppentherapien und Selbsthilfeformate erzielten dabei vergleichbare Resultate in der Verbesserung der Symptomatik. Besonders geeignet ist KVT für Frauen, die neben VMS auch unter Depressionen oder Schlafstörungen leiden. Randomisierte, kontrollierte Studien zum direkten Vergleich von Hormonersatztherapie (HRT) und KVT fehlen bislang und weitere Forschung zu dieser Thematik wird benötigt, um den Frauen individuelle und evidenzbasierte Therapieoptionen anzubieten.Über diesen Artikel
Titel: Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) zur Behandlung von vasomotorischen Beschwerden (VMS) in den Wechseljahren
Publikationsdatum: 11.08.2025
Verlag: Springer Vienna
Autor*innen: Janine von Arx
DOI: https://doi.org/10.1007/s41975-025-00402-0
Zeitschrift: Journal für Gynäkologische Endokrinologie / Revue de Endocrinologie Gynécologique
Veröffentlicht in: Ausgabe: 3/2025
Print ISSN: 1995–6924
Elektronische ISSN: 2520–8500
