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23.05.2024 | Gynäkologische Endokrinologie | Gynäkologische Endokrinologie | Ausgabe: 2/​2024
Open Access

Molekulargenetik bei „premature ovarian insufficiency“: von der Störung der Follikulogenese bis zur POI

Zeitschrift: Journal für Gynäkologische Endokrinologie > Ausgabe: 2/​2024

Autoren: PD Dr. Julia Rehnitz

Zusammenfassung

Die Eizelle und die sie umgebenden somatischen Zellen unterliegen einer komplexen genetischen Regulation während der Follikulogenese. Hierbei ist eine Vielzahl an Genen und Signalwegen zu unterschiedlichen Zeitpunkten aktiv und reguliert die einzelnen Schritte. Die physiologischen Abläufe sind dabei auch zum besseren Verständnis assoziierter Störungen und Erkrankungen relevant. Solche Störungen umfassen unter anderem die eingeschränkte ovarielle Reserve und das schlechte Ansprechen auf eine Stimulationsbehandlung (eine sogenannte „poor response“) bis hin zu einer prämaturen Ovarialinsuffizienz („premature ovarian insufficiency“ [POI]). Die Inzidenzen der Störungen sind äusserst variabel und die Ursachen multifaktoriell. Genetische Ursachen reichen von Einzelfallbeschreibungen von Genvarianten mit sehr seltenem Vorkommen bis zu relativ häufig vorkommenden Faktoren wie der FMR1-Prämutation, FOXL2-Mutationen und dem Turner-Syndrom. Diese sind auch aufgrund ihrer möglichen Folgen nicht nur für die Patientinnen selbst, sondern auch für ihre Verwandten bei der klinischen Diagnostik einer POI von erhöhtem Interesse.

Über diesen Artikel

Titel: Molekulargenetik bei „premature ovarian insufficiency“: von der Störung der Follikulogenese bis zur POI

Publikationsdatum: 23.05.2024

Verlag: Sprin­ger Vienna

Autor*innen: PD Dr. Julia Rehnitz

DOI: https://doi.org/10.1007/s41975-024-00348-9

Zeitschrift: Journal für Gynäkologische Endokrinologie / Revue de Endocrinologie Gynécologique

Veröffentlicht in: Ausgabe: 2/​2024

Print ISSN: 1995–6924

Elektronische ISSN: 2520–8500

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.