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01.10.2024 | News-Screen Urologie | Urologie | Ausgabe: 2024–3

News-Screen Urologie

Zeitschrift: Urologie in der Praxis > Ausgabe: 2024–3

Autoren: Orlando Burk­hardt, Mano­lis Prats­inis, Daniel S. Engeler

Zusammenfassung

Das Screening mittels prostataspezifischem Antigen (PSA), gefolgt von einer Prostatabiopsie, führt zu einer früheren Erkennung von Prostatakrebs (PC) und einer Verringerung der PC-Mortalität. Die relativ geringe Speziftät von PSA und der Einsatz systematischer Biopsien haben jedoch zu einer Überdiagnose von PC geführt. Parallel zur Überdiagnose ist auch die Unterdiagnose ein Problem. Mehrere Studien haben klinisch signifkanten PC bei Männern mit einem PSA-Wert von <3 ng/ml festgestellt, was darauf hindeutet, dass der PSAGrenzwert gesenkt werden sollte. Es gibt jedoch Bedenken, dass eine Senkung des PSA-Grenzwerts die Überdiagnose von PC erhöhen und erhebliche Auswirkungen auf den Ressourceneinsatz haben könnte.

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Über diesen Artikel

Titel: News-Screen Urologie

Publikationsdatum: 01.10.2024

Verlag: Sprin­ger Vienna

Autor*innen: Orlando Burk­hardt, Mano­lis Prats­inis, Daniel S. Engeler

DOI: https://doi.org/10.1007/s41973-024-00266-0

Zeitschrift: Urologie in der Praxis / Urologie en pratique

Veröffentlicht in: Ausgabe: 2024–3

Print ISSN: 2661–8737

Elektronische ISSN: 2661–8745

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.