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13.05.2025 | Originalien | Rheumatologie | Ausgabe: 2025–2

„Paradoxe Frakturen“: pathologische Frakturen unter antiosteoporotischer und antirheumatischer Therapie

Zeitschrift: Rheuma Plus > Ausgabe: 2025–2

Autoren: Dr. Edgar Wiebe, Paula Hoff, Frank Buttgereit

Zusammenfassung

Pathologische Frakturen unter antiosteoporotischer und unter antirheumatischer Therapie sind sehr seltene Ereignisse. Dennoch treten atypische Femurfrakturen unter antiresorptiver Therapie mit Bisphosphonaten oder Denosumab auf, Letztere v. a. bei mit Bisphosphonaten vorbehandelten Patienten. Eine Behandlung mit Teriparatid kann hilfreich sein. Während Glukokortikoide einen gut bekannten Einfluss auf die Entstehung einer Osteoporose und damit auch Frakturen haben, ist die wahrscheinlich unproblematische Anwendung im Niedrigdosisbereich bislang wenig akzeptiert. Eine Methotrexat-induzierte Osteopathie ist ebenfalls ein selten auftretendes Phänomen, dennoch mittlerweile gut akzeptiert und bekannt. Für die Behandlung einer Glukokortikoid-induzierten Osteoporose gibt es verschiedene zugelassene Medikamente, bei der Methotrexat-induzierten Osteopathie ist insbesondere das Absetzen von Methotrexat essenziell.

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Über diesen Artikel

Titel: „Paradoxe Frakturen“: pathologische Frakturen unter antiosteoporotischer und antirheumatischer Therapie

Publikationsdatum: 13.05.2025

Verlag: Sprin­ger Vienna

Autor*innen: Dr. Edgar Wiebe, Paula Hoff, Frank Buttgereit

DOI: https://doi.org/10.1007/s44332-025-00062-z

Zeitschrift: Rheuma Plus / Rheumatologie – Rhumatologie – Reumatologia – Rheumatology

Veröffentlicht in: Ausgabe: 2025–2

Print ISSN: 3004–9253

Elektronische ISSN: 3004–8931

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.