18.03.2026 | Online-Artikel | Redaktionstipp | Nacken- und Rückenschmerz | Podcast

Podcast: Chronische Rückenschmerzen vermeiden: Was Patienten wirklich hilft

Leitlinien zeigen: Bewegung statt Schonung kann Millionen Betroffene vor dauerhaften Schmerzen bewahren.

Chro­ni­sche Rücken­schmer­zen gehö­ren zu den häu­figs­ten Gesund­heits­pro­ble­men in Öster­reich. Rund ein Vier­tel der Bevöl­ke­rung lei­det dar­un­ter. In vie­len Fäl­len ließe sich die Chro­ni­fi­zie­rung ver­mei­den. Der „Tag des Rücken­schmer­zes“ am 15. März soll dar­auf auf­merk­sam machen. Frühe Infor­ma­tion, Bewe­gung und eine rasche Rück­kehr in den All­tag sind entscheidend. 

Trotz bestehen­der Leit­li­nien und Qua­li­täts­stan­dards set­zen viele die­ses Wis­sen nicht um. Viele Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten scho­nen sich unnö­tig, obwohl gerade Akti­vi­tät lang­fris­tig Schmer­zen redu­ziert. Ein zen­tra­les Ziel ist es, Betrof­fene früh­zei­tig rich­tig zu infor­mie­ren und zu begleiten.

Ein drei­stu­fi­ges Ver­sor­gungs­kon­zept soll künf­tig sicher­stel­len, dass akute, unge­fähr­li­che Rücken­schmer­zen rasch erkannt und effek­tiv behan­delt wer­den. So könn­ten bis zu 80 % der Fälle vor einer Chro­ni­fi­zie­rung bewahrt wer­den. Dies wäre ein Gewinn für die Lebens­qua­li­tät der Betrof­fe­nen und für das Gesund­heits­sys­tem insgesamt.

Dr. Richard Cre­venna (li.) und Medi­zin­jour­na­list Volk­mar Weilg­uni in Vor­be­rei­tung auf das Hör­gang-Gespräch (Foto unten).

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© M. Krenek-Burge