02.03.2026 | Online-Artikel | Redaktionstipp | Podcast

Podcast: Globale Gesundheit in Gefahr: Was Trumps Kürzungen weltweit auslösen

Ärzte ohne Grenzen warnt vor Versorgungslücken, steigender Sterblichkeit und einem kollabierenden Hilfssystem

Die USA zie­hen sich aus der huma­ni­tä­ren Hilfe zurück – und die Fol­gen sind dra­ma­tisch. Der Aus­stieg aus der WHO und mas­sive Kür­zun­gen der US-Ent­wick­lungs­hilfe rei­ßen welt­weit gefähr­li­che Lücken. Impf­pro­gramme stop­pen. Medi­ka­mente feh­len. Geburts­hilfe wird unbe­zahl­bar. Beson­ders betrof­fen sind Kin­der, Schwan­gere und Men­schen in Krisenregionen.

Im Hör­gang spricht Roland Sutt­ner, Geschäfts­füh­rer von Ärzte ohne Gren­zen, über ein glo­ba­les Hilfs­sys­tem am Limit. Warum pri­vate Orga­ni­sa­tio­nen staat­li­che Aus­fälle nicht kom­pen­sie­ren kön­nen. Wes­halb Kon­flikte, Flucht und Krank­hei­ten zuneh­men. Und was pas­siert, wenn Hilfe plötz­lich Geld kos­tet – wie aktu­ell in der Demo­kra­ti­schen Repu­blik Kongo.

Ein Gespräch über poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen mit töd­li­chen Neben­wir­kun­gen. Und über die Frage, wie viel Soli­da­ri­tät die Welt noch aufbringt.

Außen­po­li­tik-Redak­teu­rin Irene Thier­jung inter­viewt den neuen Ärzte ohne Gren­zen-Geschäfts­füh­rer Mag. Roland Sutt­ner. Der Ober­ös­ter­rei­cher ist Experte für inter­na­tio­nale Betriebs­wirt­schaft (Foto unten).

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© M. Krenek-Burger