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27.01.2025 | Extended Abstract | Urologie | Ausgabe: 2025–2

Salvage-Operationen beim Prostatakarzinomrezidiv

Zeitschrift: Urologie in der Praxis > Ausgabe: 2025–2

Autoren: Dr. med. Chris­tian Padevit

Zusammenfassung

Seitdem die PSMA-PET („prostate-specific membrane antigen positron emission tomography“) zur Verfügung steht, konnten differenzierte Therapiekonzepte für die Rezidivsituation nach radikaler Prostatektomie entwickelt werden. Davor war nur die frühzeitige Salvage-Radiotherapie beim vermuteten Lokalrezidiv möglich oder gar eine systemische Therapie mittels Androgendeprivation. Heutzutage können lokale Salvage-Behandlungen in Form von Resektion oder Bestrahlung von Lymphknotenmetastasen erfolgen, um damit die Notwendigkeit einer medikamentösen Therapie zu verzögern. Das beste Outcome konnte bei Patienten mit unilateralem Befall von Lymphknoten im kleinen Becken beobachtet werden. Einen kompletten PSA-Abfall kann mittlerweile bei bis zu 80 % aller operierten Patienten erreicht werden, im Schnitt beträgt die mittlere rezidivfreie Zeit 8 Monate. Bei einem gut selektionierten Patientengut kann eine Salvage-Prostatektomie bei lokalem Tumorrezidiv in Betracht gezogen werden.

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Über diesen Artikel

Titel: Salvage-Operationen beim Prostatakarzinomrezidiv

Publikationsdatum: 27.01.2025

Verlag: Sprin­ger Vienna

Autor*innen: Dr. med. Chris­tian Padevit

DOI: https://doi.org/10.1007/s41973-025-00282-8

Zeitschrift: Urologie in der Praxis / Urologie en pratique

Veröffentlicht in: Ausgabe: 2025–2

Print ISSN: 2661–8737

Elektronische ISSN: 2661–8745

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.